Die neun Grundregeln der Permakultur

 Silke Hartmann, Perm.Des.Cert.

 
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Die Regel

in der Praxis

Anordnung aller Elemente alle Elemente des Systems stehen miteinander in Wechselbeziehung. Dies muss in die Planung einbezogen werden. Die Bedürfnisse eines Elementes können oft aus dem Überschuss eines anderen erfüllt werden. Ein Beispiel hierfür ist Pflanzen in Gilden.
jedes Element hat mehrere Funktionen Hühner legen Eier, lockern den Boden, fressen Insekten, produzieren Dünger, fressen Küchenabfälle...
jede Funktion wird von mehreren Elementen erfüllt wenn ein Element ausfällt, sind andere da, die die gleiche Funktion erfüllen. Wasser gespeichert im See, in Tanks unter Regenrinnen... 
effiziente Energienutzung in jeder Hinsicht Plazierung aller Elemente so, dass Energie gespart wird. Der Gemüsegarten vor der Küchentür. Teile des Gartens, die viel Arbeit erfordern, dichter am Haus (zone planning).  Plazierung der Elemente so, dass sie aus den natürlich gegebenen Umständen den besten Nutzen ziehen, z.Bsp. Sonne, Wind, Regen (sector planning). 
Nutzung natürlicher Resourcen natürliche Resourcen sind zu nutzen soweit nur möglich. Biologische Resourcen vermehren sich von selbst! Nicht nur Kühe auf der Weide gehören hierzu, sondern auch die Kräuter auf der Fensterbank
Gewinnung natürlicher Energie und Speicherung für spätere Nutzung  sowenig Energie verbrauchen wie möglich. Die verbrauchte Energie kann oft in einem zweiten Nutzungszyklus eingesetzt werden. Beispiel moderner Wärmerückgewinnung oder des Wassers aus der Entenbadewanne, das wenn es schmutzig ist auf das Gemüsebeet läuft. 
Planung im Hinblick auf natürliche Wachstumsfolge Planen für die natürliche Wachstumsfolge der Elemente. Gemüse pflanzen nicht erst wenn der letzte Salatkopf aufgegessen ist.
 Randeffekte sind zu fördern und zu nutzen Ränder sind die Gebiete an denen zwei unterschiedliche Systeme zusammenstossen. Hier stehen die Resourcen beider Systeme zur Verfügung. Beispiele sind der Uferbereich zwischen Meer und Küste, der Waldrand und das Ufer des Gartenteiches.
Vielfalt statt Einfalt Permakultur ist immer Polykultur. Polykultur schafft grössere biologische Stabilität und Schutz gegen Krankheit und Schädlingsbefall. Das Pflanzen verschiedener Sorten von Tomaten, Kartoffeln, Bohnen etc. mindert das Risiko.
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zum Nachdenken:

sieh Lösungen anstelle von Problemen hast Du zuviele Schnecken im Garten, die Dir den Salat auffressen, oder zuwenig Enten, die die Schnecken beseitigen
arbeite dort, wo es am meisten Sinn macht dort zu jäten, wo man dann am Tag darauf nicht pflanzt, ist verschwendete Energie
lass die Dinge sich bezahlt machen der Garten arbeitet für Dich, wenn er Nahrung produziert, seinen eigenen Dünger etc.
und geniesse das Gefühl es 'richtig zu machen' und sinnvoll im Einklang mit der Umwelt zu leben.
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