Ein Permakultur-Garten im staubigen Outback -3- 

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Die Tiere
Enten
Auch die Enten hatten ihren eigenen eingezäunten Bereich. Hier gab es Rasen und Büsche und Bäume als Schutz. Die Enten produzierten dort Dünger, wo er gebraucht wurde und waren gute Schädlingsvertilger. Die Zahl unserer Enten wechselte. Küken schlüpften, Enten wurden verkauft oder starben. Sechs Enten waren für dieses Gebiet gerade die richtige Zahl.
Die Enten hatten keinen direkten Zugang zum Teich. Wir öffneten das Tor in diesem Zaun, wenn wir sie in den Teich lieβen. Wären sie zu lange im Teich gewesen, dann hätte die Wasserqualität darunter gelitten.

Hühner
Das Hühnergehege war sehr groβ und nur durch ein Tor zugänglich. Hier stand auch das Hühnerhaus. 

Dies Huhn war auch ein Streicheltier.

 

Das Hühnerhaus war nicht weit entfernt vom Mandala Garten und Bananenkreis. Der Dünger brauchte nur wenige Schritte weit getragen zu werden.

Diesen Teil des Garten hatten wir vor Jahren mit Büschen, tropischen Bäumen und einigen tropischen Fruchtbäumen bepflanzt. Es war fast unmöglich das lange Gras und die Unkräuter hier niedrig zu halten. Die Fruchtbäume waren dabei einzugehen. Nachdem wir das Hühnergehege angelegt hatten, änderte sich dies drastisch. Die Hühner hielten den Boden unkrautfrei, lockerten ihn durch ihr Kratzen auf, fraβen das Fallobst und düngten gleichzeitig. Die Fruchtbäume begannen, zu tragen. Die Hühner waren nie krank, waren immer in bestem Zustand und versorgten uns mit jeder Menge Eiern. Ab und zu brütete eine Henne.


Gänse
Die Gänse hatten ihr Gehege im "native garden". Diesen Garten mit einheimischen Büschen und Bäumen hatten wir schon während des Hausbaus angelegt. Die Pflanzen hier kommen in der Gegend um Mount Isa natürlich vor und sind an das Klima bestens angepasst. Gräser und Unkraut wuchsen hier so schnell, dass man kaum gehen konnte und es viel Arbeit erforderte sie regelmäβig zurückzuschneiden. Auch hier hätte es sicher geholfen, ein Hühnergehege anzulegen. Da aber der Hundezwinger direkt angrenzte und nur durch Maschendraht abgetrennt war, wäre das für die Hühner zu furchterregend gewesen.
Darum versuchten wir es mit Gänsen. Unsere Gänse bekamen wir in einem Alter von zwei Jahren. Sie hatten auf einem Grundstück mit grünem Rasen gelebt und fraβen nur die weichen grünen Grasspitzen. Unser trockenes Buschgras und Unkraut schmeckte ihnen nicht. Wir muβten dazufüttern und das Gehege war genauso überwuchert wie immer. Schlieβlich gaben wir den Versuch auf.
Wahrscheinlich würde es besser klappen, wenn die Gänse vom Schlüpfen an solches Futter gewöhnt wären.
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