Ein Permakultur-Garten im staubigen Outback -1-

 
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Silke erntet Wasser-Kastanien

 
Klaas und Britta

Rasenflächen verschwinden
Der groβe Rasen war von Anfang an kein Erfolg. Trotz dauernden Bewässerns und Düngens wuchs das Gras nur schlecht. Auβerdem hatte die Rasenfläche keinen Nutzen für uns. Nach und nach wandelten wir Rasenflächen durch Mulchen in Beete um. 

Zusätzlich zu dem, was man auf den Fotos sieht,  legten wir in dem Gebiet zwischen dem Teich und dem Bananenkreis Beete an und pflanzten Erdbeeren, Kamille und Knoblauch zwischen flachen Steinen, die einen Weg zum Entenrasen bildeten.

Auβerdem bedeckten wir eine grosse Fläche zwischen dem Mangobaum und dem Bananenkreis mit Zeitungspapier, Kompost und Mulch. Ein Zitronenbaum wuchs dort schon, wir pflanzten noch einen Guavebaum und einen Carambolabaum. Dazwischen pflanzten wir Erdbeeren, Beinheil, und einige Kräuter. Diese Pflanzen profitierten voneinander.

Teiche
Der Hauptgrund, einen Teich anzulegen war, einen ruhigen Platz zu haben, an dem wir abends sitzen und uns ausruhen konnten. Wir pflanzten Wasserrosen, die schön aussahen und die wir auβerdem ernteten, wenn sie sich zu sehr vermehrt hatten und die wir dann für den Kompost benutzten. Wasserkastanien wuchsen im Teich in Töpfen, damit wir sie leichter ernten konnten. An manchen Tagen lieβen wir die Enten in den Teich. Einheimische Regenbogenfische fraβen die Mückenlarven.
Nachdem der Teich gegraben war, benutzten wir die Erde, um kleine Hügel zu bauen, mit Gräben (swales) dazwischen. Da die Erde vor allem aus Lehm und Schiefer bestand, und nicht besonders fruchtbar war, pflanzten wir vor allem Straucherbsen und Lab Lab Bohnen, die wir regelmässig zurückschnitten, so dass Stickstoff in den Boden freigegeben wurde. Nach einer kurzen Zeit war der Boden mit Laub und kleinen Zweigen bedeckt und Tamarillo, Lavendel, Lilien, Melonen, Rosella und Pinto Erdnuss gediehen. Direkt ans Ufer pflanzten wir Bambus. 

Enten und Teiche
Ein Zaun trennte das Entengehege vom Rest des Gartens ab. Die Enten lieβen wir nur für kurze Zeit in den Teich, damit er nicht seine natürliche Balance verlor und zu verschmutzt wurde.  
Besonders wichtig war uns, dass die Kinder naturverbunden aufwachsen würden. Beide halfen bei unserer Gartenumgestaltung mit Rat und Tat. Besonders toll waren natürlich die Zeiten mit Tierbabies!

 

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