Ein Permakultur-Garten im staubigen Outback -4-

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Mikroklima
Dieser Teich im Hühnergehege war eine Idee von Klaas, der gerne einen Teich für groβe Fische haben wollte. Er grub ihn mit der Hand, als er dreizehn Jahre alt war. Schlieβlich wurde aber viel mehr daraus, als nur ein Fischteich. Klaas pflanzte Straucherbsen am Ufer. Als diese Büsche gröβer wurden, stellten wir fest, dass sich um den Teich herum ein Mikroklima bildete. Das heiβ-trockene Buschklima verwandelte sich in ein schattiges Feuchtgebiet.
Vorher konnte hier nur Unkraut überleben. Jetzt gedeihen hier Bananen, Lilien, ein Pfeigenbaum, ein Mandarinenbaum, Ginger, ein Maulbeerbaum, süβe Kartoffeln, Zitronengras und mehr. Klaas beschäftigte sich mehr und mehr mit Permakultur, im besonderen mit der Funktion von Randgebieten und begann den Teich zu vergröβern indem er das Chinampa-System benutzte.

Hochbeete
Das Gemüse und die essbaren Pflanzen in den Hochbeeten wechselten je nach Jahreszeit. Als Dünger verwendeten wir hauptsächlich die verdünnte Flüssigkeit aus unserer Wurmfarm. Nach der Ernte zerkleinerten wir die Pflanzenreste und lieβen sie in den Beeten.
Die Hochbeete wurden duch die Mauern vor dem heiβ-trockenen Wind und direkter Sonne geschützt. Viele Gemüsesorten, die man normalerweise in Mount Isa nur im Winter anbauen kann, wuchsen hier während des ganzen Jahres gut.
 
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